Kompakt:

Beate Strecker bringt mal wieder Low Carb einfach auf den Punkt: 110 Rezepte, die für jeden leicht nachkochbar und zudem äußerst vielfältig sind.  Selbst Kinder dürften hier ihren Spaß haben, wie die Autorin anhand ihrer eigenen Tochter ausgetestet hat.

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Beate Strecker – Low Carb Alltagsküche
Autor Beate Strecker
Verlag systemed
Erschienen September 2016
ISBN 978-3-95814-034-9
Seitenanzahl 176 Seiten

Inhalt

Das Buch gliedert sich in zwei große Teile: Zuerst gibt es eine allgemeine, theoretische und mit Vorurteilen aufräumende Einführung in das Thema Low Carb, Danach folgen die 110 Koch- und Backrezepte, die sich gut unterteilt leicht auswählen und nachkochen lassen: Suppen, Fleisch, Geflügel, Fisch, Vegetarisch, Beilagen und Gemüse, Saucen, Dips ud Aufstriche, Desserts, Backen „süß“ und Backen „herzhaft“.

Stil und Verständnis

Bereits in ihrem „Low-Carb Backen für den Alltag“ hat Beate Strecker unter Beweis gestellt, dass sie es beherrscht, einfache Rezepte zu präsentieren, die dabei auch noch hervorragend schmecken und ohne ausgefallene Zutaten auskommen.

Besonders toll ist die Ringbindung des Buches, die es ermöglicht, die Rezepte jederzeit offen neben den Herd zu legen, um während des Kochens immer alles im Blick zu behalten. Die Gliederung im Inhaltsverzeichnis ist sehr praktisch.

Die Einführung bringt selbst Neueinsteigern zum Thema Low Carb alle wichtigen Dinge bei. Auch die Vorurteile wie Kosten, Zeitaufwand, auswärts essen, Knabbereien oder dass es nichts für Familien wäre, werden behandelt und ausgeräumt. Selbst Bezugsquellen für die ausgefalleneren Zutaten werden genannt, so dass es keine Ausrede mehr gibt, weshalb man sich nicht an den Rezepten probiert.

Wie die Autorin selbst sagt, sind die Rezepte „aus meinem Alltag für Ihren Alltag“ (S. 13) entwickelt worden. Sobald man dann die Zutaten wie Kichererbsenmehl daheim hat, kann es schon losgehen. „Kräuterflädlesuppe“ (S. 42 f) beispielsweise kommt ohne Weizenmehl aus, wer es ein wenig ausgefallener haben möchte, kann sich an der „Pikanten Krautsuppe“ (S. 48) probieren, die Sauerkraut und Debrecziner mit Chili kombiniert und ein ganz besonderes Geschmackserlebnis bietet.

Gut gelöst ist die Darstellung beispielsweise beim „Puten-Paprika-Auflauf mit Kohlrabinudeln“ (S. 80 f), bei dem durch eine Abbildung deutlich wird, wie die Paprika auf das Putengeschnetzelte platziert wird, denn im fertigen Bild vom Auflauf ist das nicht mehr zu erkennen.

Da es nicht für jedes Rezept ein Bild gibt und die Anweisungen jeweils auf eine einzige Seite passen, präsentiert sich in dem eigentlich knappen Buch eine wahre Fülle an Möglichkeiten. Für die Naschkatzen gibt es z.B. „Walnusscreme mit karamellisierten Pflaumen“ (S. 140 f) oder einen „Apfelkuchen“ (S. 142 f) aus Mandel- und Kokosmehl. Spätestens beim „Erdbeerpannacotta auf Fruchtspiegel“ (S. 128 f) dürfte jedem Leser das Wasser im Mund zusammen laufen.

Und jetzt ab in die Küche und nachgekocht!

Aufmachung

Das etwas größerformatige Taschenbuch wurde mit einem stabilen Einband ausgestattet, der zwar nicht gebunden ist, aber dem Inhalt einen guten Schutz bietet. Auf dem Cover befindet sich der glänzende LOGI-Sticker, auf der Rückseite der Klappentext.

Ähnliche Titel

Backen Low Carb“ (Anja Leitz, Ulrike Gonder – Sachbuch); „Low-Carb vegetarisch“ (Wolfgang Link – Sachbuch); „Low-Carb Suppen“ (Manuela Oehninger Suter – Sachbuch); „Low-Carb in der Schwangerschaft“ (Annet Schmittendorf – Sachbuch); „Das große LOGI-Familienkochbuch“ (Marianne Botha, Dr. Nicolai Worm – Sachbuch)

Herzlichen Dank an systemed für das Rezensionsexemplar.

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