Kompakt:

Trotz der abgedrehten Superheldenfähigkeiten ist die Handlung, die hinter der Action steckt, fast schon tiefsinnig zu nennen. Nach dem Ansehen denkt man auf jeden Fall mal über den Preis nach, den Helden für ihre Fähigkeiten zahlen müssen, und darüber, wie es mit Izuku und den anderen weitergeht.

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My Hero Academia vol. 1

Inhalt

Izuku Midoriya will unbedingt Superheld werden. In seiner Zeit eigentlich kein Problem, da 80% der Menschen gewisse Fähigkeiten namens Spezialität besitzen, wie beispielsweise Feuer erschaffen, Dinge schweben zu lassen und anderes. Das einzige Problem: Er ist ein Normalo, jemand, der keine Fähigkeit hat. So ist die Wahrscheinlichkeit so gut wie Null, dass er auf die prestigeträchtige Yuei-Akademie für Superhelden aufgenommen werden kann.

Doch sein Traum lässt ihm keine Ruhe. Als er daher auf All Might trifft, den berühmtesten Superhelden, nutzt er die Gelegenheit, zu fragen, ob er auch als Normalo Superheld werden kann. Damit tritt er Ereignisse los, die ihn seinem Traum immer näher bringen …

Eindruck

My Hero Academia 01

Der erste Band, der bei Carlsen erschienen ist – vorne Izuku, rechts All Might

Vor einiger Zeit hatte ich den Manga zur Serie gelesen, der bei Carlsen erscheint. Umso neugieriger war ich auf die Anime-Umsetzung, die bei KAZÉ veröffentlicht wird. Auf Volume 1 befinden sich die ersten fünf Folgen der Serie, so dass man sich in dem Universum schon mal gut zurechtfinden kann.

Der Beginn erinnert an „Die Unglaublichen“ dank der besonderen Fähigkeiten, die alle haben – bis auf Izuku. Er ist ein typischer Held, den vor allem sein unbeirrbarer Glaube an seinen Traum vorantreibt. Bewundernd sieht er zu den Superhelden auf, die er als sein Ziel auserkoren hat. Doch dann erfährt der Zuschauer, dass Izuku keine besondere Spezialität hat, mit der er an die Yuei-Akademie gehen könnte. Sein Traum scheint also zu zerplatzen, noch bevor er auch nur in Izukus Reichweite gekommen ist.

Dennoch glaubt er weiter daran, dass er Superheld werden kann, was durch seine Naivität und Ängstlichkeit immer unwahrscheinlicher zu werden scheint. Erst durch seine Begegnung mit All Might wird dieser Teufelskreis durchbrochen. Hier zeigt sich auch die Stärke der Synchronisation, die jedem Charakter einen passenden Ton verleiht. Vor allem All Might besitzt die sehr angenehme Stimme von Matti Klemm. Sebastian Fitzner wächst rasch in seine Rolle als Izuku, so dass ich mich immer auf die weiteren Auftritte unseres Helden gefreut habe.

Die Figuren wachsen einem immer mehr ans Herz. All Might ist zwar der überragende Held, doch in ihm steckt mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Es ist keine reine Superhelden-Serie, denn hier werden auch die Schattenseiten des Heldentums und der Opferbereitschaft gezeigt. Daher ist die Altersfreigabe „Ab 12 Jahren“ vernünftig gewählt.

Offen gestanden ist die Anime-Umsetzung um einiges rasanter als der Manga – Kunststück, ist ja auch in Farbe und bewegt –, die Musikuntermalung gut gewählt, und spätestens bei der Trainingssequenz mit All Might hatte mich die Serie vollkommen gepackt.

Und falls mich nicht alles täuscht, gab es einen kleinen Cameo-Auftritt von Saitama aus „One-Punch Man“ in Izukus Klassenzimmer.

Ähnliche Titel

One-Punch Man (Manga, Anime); Die Unglaublichen (Film); Assassination Classroom (Manga, Anime); Fairy Tail (Manga, Anime)


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Vielen Dank an KAZÉ für das Rezensionsexemplar.

Zum Trailer.

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